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Vor Australien

Shell plant weltgrößte schwimmende Gasplattform

Der niederländisch-britische Energieriese Shell darf vor der Küste Australiens die größte schwimmende Erdgas-Förderanlage der Welt bauen. Die australische Regierung gab der Shell-Gruppe am Freitag die Erlaubnis, die fast 500 Meter lange und 75 Meter breite Plattform in Schiffform vor der Nordwestküste zu errichten.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Sydney (afp/red) - Die Plattform wäre nach Fertigstellung das größte schwimmende Objekt der Welt; sie soll 3,7 Milliarden Euro kosten und 600.000 Tonnen wiegen. Shell will damit von 2016 an 20 Jahre lang jährlich ungefähr 3,5 Millionen Tonnen Erdgas fördern.

Das australische Umweltministerium erklärte, sehr strenge Bedingungen an das Projekt gestellt zu haben, um die Meeresumwelt zu schützen. Das Förderschiff soll so im Meeresboden verankert werden, dass es selbst schwersten Stürmen standhalten kann. Shell hat bisher noch keine Förderlizenz, der Konzern erwartet diese nach eigenen Angaben aber im nächsten Jahr.

Australien verfügt über große Erdgasvorkommen, deren Wert auf umgerechnet 723 Milliarden Euro geschätzt wird. Das mit der Riesen-Plattform geförderte Gas soll als Flüssiggas nach Asien geliefert werden, wo die Nachfrage angesichts des Wirtschaftsbooms stetig steigt.

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