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Gasturbinen

Siemens plant Gemeinschaftsunternehmen in Russland

Der deutsche Technologiekonzern Siemens plant ein Gemeinschaftsunternehmen für Gasturbinen in Russland. Das Joint Venture solle in den kommenden Monaten mit dem russischen Unternehmen Power Machines gegründet werden, teilte Siemens in München mit.

Gaskosten© Jaap2 / iStockphoto.com

München (afp/red) - Die Münchener sollen demnach 65 Prozent der Anteile an der Firma mit Sitz in St. Petersburg halten, die Russen den Rest. Das Unternehmen soll Gasturbinen in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), dem Zusammenschluss von Ländern der ehemaligen Sowjetunion, entwickeln, bauen und warten.

Marktposition stärken

Siemens wolle mit dem Geschäft seine führende Marktposition stärken, erklärte der Chef der Siemens-Energiesparte, Michael Süß. Zudem wolle das Unternehmen nicht nur dorthin exportieren: "Wir legen großen Wert darauf, als 'lokaler Player' im Land aktiv zu sein", fügte Süß hinzu. Siemens gibt im Gegenzug zu dem neuen Joint Venture seine Sperrminorität bei Power Machines auf und überträgt diesen Anteil an die Muttergesellschaft Highstat des russischen Stahlmagnaten Alexej Mordaschow. Mordaschow ist unter anderem Großaktionär des deutschen Touristikkonzerns TUI.