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Energieeffizienz

SPD will Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stärker fördern

Die Sozialdemokraten plädieren für eine stärkere Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. In diesen Anlagen, die durch kleine Gasturbinen oder Motoren angetrieben werden, ist die Energieeffizienz sehr hoch - was merklich zur Erreichung der Effizienzziele der Bundesregierung beitragen könnte.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Berlin (red) – Ziel der Bundesregierung ist es, die Energieproduktivität von 1990 bis 2020 zu verdoppeln, das bedeutet, dass mit nur halb so viel Energie die gleiche Wirtschaftsleistung erreicht werden soll. Bisher konnte die Produktivität bereits um 40 Prozent gesteigert werden. Um die Ziele zu erreichen, bedarf es einer jährlichen Steigerung von drei Prozent.

KWK nutzt Primärenergie effizienter

Der Vorteil an Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) liegt darin, dass bei geringerer Brennstoffausnutzung mehr Energie erzeugt werden kann als in großen Kraftwerken. Betrieben werden diese Kraftwerke durch Gasturbinen oder Motoren. Kleinere KWK-Kraftwerke werden auch Blockheizkraftwerke genannt und werden direkt beim Verbraucher installiert, größere Kraftwerke liefern Fernwärme an die Verbraucher.

Kommunen sollen Informationen über Energienetze erhalten

Auch Kommunen, die ihre Gas- und Stromnetze wieder selbst betreiben wollen, sollen künftig mehr unterstützt werden. Die SPD fordert, dass allen kaufinteressierten Kommunen alle wichtigen Informationen über die technische und wirtschaftliche Situation der Netze offengelegt werden sollen.