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Gesetz

Tansania schreibt Gebühren für Gasförderung fest

Die Gasvorkommen in Tansania unterliegen künftig sehr wahrscheinlich einer neuen gesetzlichen Regelung. Für die Ausbeutung der Reserven müssen Firmen zahlen und nun wurde auch die Höhe der Gewinnbeteiligung festgeschrieben.

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Daressalam (AFP/red) - Das Parlament im ostafrikanischen Tansania hat ein neues Gesetz zur Förderung von Gas verabschiedet. Die am späten Sonntagabend nach tagelangen Debatten beschlossenen Regeln legen die Höhe der Gebühren fest, die Energiekonzerne für die Ausbeutung von Gasvorkommen zahlen müssen.

Bis zu 80 Prozent der Gewinne gehen an den Staat

Demnach erhält die Regierung 60 bis 80 Prozent der Gewinne aus der Gasproduktion an Land und bis zu 85 Prozent aus der Offshore-Produktion. Für den Fall, dass in Tansania auch Ölvorkommen entdeckt werden, sollen 50 bis 70 Prozent der Gewinne an den Staat gehen.

Vermutlich Gasvorkommen vom 1.560 Milliarden Kubikmetern

In Tansania werden Gasreserven von 1.560 Milliarden Kubikmetern vermutet - das zweitgrößte Vorkommen in der Region nach Mosambik. In dem Land sind derzeit mehr als 30 ausländische Energiekonzerne tätig. Die Regierung erhofft sich durch das Gesetz, das Wachstum des Energiesektors anzukurbeln. Das Gesetz muss noch von Präsident Jakaya Kikwete ratifiziert werden.

Quelle: AFP

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