Startseite
Besiegelt

Tauschgeschäft von EnbW und VNG ist abgeschlossen

Die Energiekonzerne EnbW und VNG konnten ihr Tauschgeschäft über die Bühne bringen. EnBW kostete das Geschäft noch einmal 125 Millionen Euro. In Zukunft wolle man in strategischen Fragen stärker zusammenarbeiten, so EnbW-Chef Frank Mastiaux.

Gasflamme© klikk / Fotolia.com

Karlsruhe/Leipzig - Die Übernahme des Leipziger Gasversorgers VNG durch den Energiekonzern EnBW ist abgeschlossen. Der Karlsruher Energiekonzern meldete am Mittwoch Vollzug für ein Tauschgeschäft, das bereits im Herbst vergangenen Jahres eingeleitet worden war. Demzufolge gibt die EnBW einen Anteil von 20 Prozent am Oldenburger Energiekonzern EWE auf. Hierfür bekommt der Karlsruher Konzern 74,2 Prozent an der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG), die bisher der EWE gehörten. Obendrauf zahlt die EnBW 125 Millionen Euro.

Engere Zusammenarbeit im Gasgeschäft geplant

Die Übernahme werde "dem Gasgeschäft der EnBW einen weiteren deutlichen Schub geben", sagte Konzernchef Frank Mastiaux am Mittwoch. Strategische Ziele im Gasgeschäft sollten künftig in enger Zusammenarbeit mit der VNG erreicht werden. Die Leipziger Firma hat den Angaben zufolge 1.400 Mitarbeiter, 2015 kam sie auf einen Umsatz von 9,4 Milliarden Euro. Die VNG ist auch außerhalb Deutschlands tätig, etwa in Polen und Tschechien.

Quelle: DPA