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Sicherheit

Tipps zur richtigen Lagerung von Flüssiggasflaschen

Damit es nicht zu Bränden oder verheerenden Explosionen kommt, sollten Nutzer von Flüssiggas gut über die richtige Lagerung der Gasflaschen und zu beachtende Sicherheitsvorkehrungen informiert sein. Die Hertener Stadtwerke geben Tipps zum richtigen Umgang mit Flüssiggas.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Herten (red) - Obwohl Flüssiggas ein Geruchstoff beigemischt ist, bleibt ausströmendes Gas oftmals unentdeckt. Durch die Einführung neuer Geruchsstoffe erkennt man den Gasgeruch auch nicht unbedingt als solchen. Flüssiggas ist brennbar und bildet mit Luft explosionsfähige Gemische. Dabei sind diese Gemische schon bereits ab einem Flüssiggasanteil von ca. zwei bis zehn Volumenprozent explosionsfähig und können durch Funken gezündet werden. "Explosionen von Flüssiggas-Luftgemischen können überaus verheerend ablaufen", weiß Ludger Triffterer von den Hertener Stadtwerken.

So wird Flüssiggas richtig gelagert

Gasflaschen, beispielsweise für Propan oder Butangas, dürfen nur stehend gelagert und benutzt werden. Grundsätzlich ist das Lagern von Flüssiggasbehältern nicht an Orten erlaubt, an denen eventuell ausströmendes Gas nicht gefahrlos abfließen kann. Die Lagerräume dürfen weder Gruben, Kanäle oder Abflüsse ohne Flüssigkeitsverschluss aufweisen. Der Grund: Flüssiggas ist im gasförmigen Zustand schwerer als Luft und sammelt sich in Gruben oder Senken am Boden.

Hier sollte Flüssiggas nicht gelagert werden

Flüssiggasflaschen dürfen wegen der Brand- und Explosionsgefahr nicht in folgenden Bereichen gelagert werden:

  • in Räumen unter Erdniveau, beispielsweise in Kellerräumen
  • in Treppenräumen, Fluren, Durchgängen und Durchfahrten von Gebäuden sowie in deren unmittelbarer Nähe
  • in der Nähe von Flucht- und Rettungswegen
  • in Garagen
  • in Arbeitsräumen

Erdgasleck macht sich leichter bemerkbar

Im Gegensatz zum Flüssiggas ist Erdgas leichter als Luft und damit frühzeitig bemerkbar. Dem Erdgas wird zur besseren Wahrnehmung ebenfalls ein Geruchstoff beigefügt, so dass eine Erdgasleckage im Haus am Geruch zu erkennen ist. In diesen Fällen sollten der Netzbetreiber und in Fällen von starkem geruch auch die Feuerwehr benachrichtigt werden.