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Urteil zu Preiserhöhungsklauseln

Verbraucher sollten ihre Gasverträge überprüfen

Nach dem Urteil über unwirksame Preisklauseln in Gasverträgen wie bei E.ON Hanse rät der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) allen Gaskunden, ihre Verträge zu überprüfen. Darin enthaltene Klauseln für Preiserhöhungen sind möglicherweise nichtig.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Hannover (red) - Das Hamburger Landgericht erklärte diese Woche Preisklauseln des Gasversorgers E.ON Hanse für unwirksam. Auch der Bundesgerichtshof erklärte die Preisanpassungsklauseln des Bremer Energieversorgers swb wegen unangemessener Benachteiligung der Kunden für unwirksam.

Gaskunden können Geld zurück verlangen

"Alle Verbraucher mit ähnlichen Klauseln in den Verträgen können sich künftig gegen Preiserhöhungen wehren", so Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. Wer bereits der Erhöhung der Gaspreies widersprochen und nur unter Vorbehalt gezahlt hat, sollte nun sein Geld zurückverlangen, so Panitz weiter. "Wer sichergehen will, prüft einen Wechsel des Gasanbieters."

Kunden sollten Gasanbieterwechsel prüfen

Für viele Gaskunden lohnt sich jetzt auch ein Preisvergleich. Auch mittelständische Unternehmen könnten derzeit Einsparungen von bis zu einem Drittel der Gaskosten realisieren, erklärt Manfred Panitz. Es gibt jedoch signifikante regionale Unterschiede im Preisgefüge. "Hier nutzen einige Netzbetreiber immer noch ihre Monopolstellung aus", so Panitz weiter.

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