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Steigende Gaspreise im Herbst

Was man beim Gasanbieterwechsel beachten sollte

Auf Millionen Haushalte in Deutschland kommen ab Oktober höhere Gaspreise zu, laut dem Vergleichsportal Verivox teils sogar im zweistelligen Prozentbereich. Die Preiserhöhungen sind für viele Verbraucher ein Grund, den Gasanbieter zu wechseln. Dabei sind einige Punkte zu beachten.

Gas-Preisvergleich© by-studio / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Die Auswahl an Gasanbietern ist geringer als bei Strom. Weil der Markt traditionell sehr zersplittert ist, gibt es nur wenige bundesweite Anbieter. Wie viele regionale Alternativen zum örtlichen Versorger der Kunde sonst hat, hängt von der Wettbewerbssituation in der jeweiligen Gegend ab. Im Schnitt können Verbraucher aber inzwischen unter rund einem Dutzend Versorgern wählen.

Wie man den günstigsten Gasanbieter findet

Bei der Suche nach einem günstigen Gasanbieter helfen Preisvergleiche im Internet, beispielsweise der Gaspreisvergleich auf Gas-Magazin.de. Zur Berechnung des günstigsten Tarifs müssen der Jahresverbrauch in Kilowattstunden laut Jahresabrechnung und die Postleitzahl eingegeben werden.

Wie funktioniert der Gasanbieterwechsel?

Meist müssen an den neuen Anbieter die persönlichen Daten wie Name und Anschrift übermittelt werden, daneben Angaben zum bisherigen Energieversorger und die Nummer des Gaszählers. Danach erhält der Kunde eine Bestätigung über den neuen Vertrag. Der neue Anbieter übernimmt die restlichen Formalitäten wie etwa die Kündigung beim bisherigen Versorger. Weitere Infos zum Gasanbieterwechsel finden Sie auch in unseren Ratgebern auf Gas-Magazin.de

Wie schnell komme ich aus meinem Vertrag heraus?

Das hängt ganz vom jeweiligen Tarif ab. Wer keinen speziellen Vertrag abgeschlossen hat, kann meist zum Ende des Folgemonats kündigen. Bestehen Verträge mit längeren Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen, sind diese zu beachten. Nur bei einer Preiserhöhung hat jeder Kunde das Recht auf eine sofortige Kündigung, diese muss aber möglichst bald nach Bekanntgabe der Preiserhöhung folgen.

Kann ich plötzlich ohne Gas dastehen?

Nein. Der lokale Versorger ist gesetzlich verpflichtet, alle Haushalte zu versorgen - auch wenn sie nicht mehr Vertragspartner sind. Selbst wenn der neue Anbieter pleite geht, muss der örtliche Versorger einspringen. Er darf dann aber auch wieder seinen Grundpreis für das gelieferte Gas verlangen, der in aller Regel über dem Tarif des Fremdanbieters liegen dürfte.

Brauche ich einen neuen Gaszähler?

Nein, denn das Gas kommt nach wie vor vom lokalen Versorger. Die Fremdanbieter speisen ihre Energie lediglich in die allgemeinen Verteilnetze ein und zahlen dem lokalen Versorger eine Gebühr für den Transport bis in den Haushalt.