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Gas aus Windstrom

Windgas-Angebot von Greenpeace lässt sich gut an

Greenpeace Energy hat mittlerweile über 3000 Kunden für sein Windgas-Angebot gewonnen; bis zum Jahresende hofft man auf 5000 Nutzer von proWindgas. Windgas entsteht aus überschüssigem Strom aus Windkraft und soll dem normalen Erdgas in steigenden Anteilen beigemischt werden.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Hamburg (red) - Die Belieferung der Kunden beginnt am 1. Oktober. Zunächst wird Erdgas geliefert, ab 2012 plant Greenpeace Energy dann zunehmende Anteile Windgas beizumischen.

Windgas ist ein erneuerbares Gas, das aus überschüssigem Windstrom gewonnen wird. Immer wenn mehr Ökostrom entsteht als verbraucht wird oder auch als das Stromnetz transportieren kann, wird die überschüssige Energie in Windgas umgewandelt und ins Gasnetz eingespeist. So werden erneuerbare Energien speicherbar - und zwar in großen Mengen und nötigenfalls für viele Monate.

Speicherung von Ökostrom im Gasnetz

"Windgas ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende in Deutschland", betont Astrid Kleinkönig, Marketingleiterin bei Greenpeace Energy. Ein Problem bei den erneuerbaren Energien ist nämlich die fehlende Möglichkeit, Überschüsse effizient zu speichern. So geht eine Menge Energie verloren.

In dem Tarif "proWindgas" von Greenpeace Energy ist ein Aufschlag enthalten, der zum Aufbau der Windgas-Technologie dient. Aktuell prüft Greenpeace Energy Standorte für die nötige Infrastruktur. Weitere Informationen zum Konzept und über den Wechsel zu proWindgas unter greenpeace-energy.de/windgas.