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Güllegestank

Wüstmarker besorgt wegen zweiter Biogas-Anlage

Schon mit der ersten Biogas-Anlage gab es Probleme: Die Anwohner im Schweriner Wüstmark fühlten sich durch unerträglichen Güllegestank belästigt. Die Ursache des Geruchsproblems ist noch nicht geklärt, da will man bereits die nächste Anlage bauen.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Schwerin (red) - Eine Havarie in der Biogas-Anlage sollte schuld sein am Gestank, doch nach deren Beseitigung ist der Geruch nicht verschwunden. Claudia Nitz, Leiterin des Schweriner Umweltamtes, will sich nun mit den Verantwortlichen treffen, um die Angelegenheit zu klären, wie die Norddeutsche Neueste Nachrichten meldet.

Anwohner fühlen sich übergangen

Nun ist eine weitere Biogas-Anlage in der Nähe geplant. Da es nicht vorgeschrieben ist, die Bürger über das Genehmigungsverfahren zu informieren, wurde dies auch nicht getan. 2005 zum ersten Mal auf dem Tisch, wurde die Anlage 2009 bereits genehmigt. Bürgermeister und Umweltdezernent Friedersdorff gibt immerhin zu, dass die Öffentlichkeit früher informiert hätte werden können. Er habe aber selbst erst kürzlich davon erfahren.

Auf einer Einwohnerversammlung am 2. August werden nun Fragen geklärt und Fakten bekannt gegeben. An der bereits genehmigten Biogasanlage wird dies jedoch auch nichts ändern.