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So finden Sie einen neuen Gastarif

Im Herbst 2008 stöhnten Mieter und Immobilienbesitzer auf: Nachdem im Frühjahr des gleichen Jahres eine erste Preiswelle über Gasverbraucher schwappte, wurde der Gastarif erneut erhöht - und das bei mehreren hundert Anbietern! Um bis zu 38 Prozent (!) stiegen die Preise vereinzelt; horrende Summen, die sich schmerzhaft im Geldbeutel bemerkbar machen, ganz klar.

Eine vierköpfige Familie musste 2008 zwischen 500 und 1000 Euro mehr bezahlen für Energie, Wasser und Müll als noch im Jahr zuvor - wie viel genau, das hängt auch vom persönlichen Verbrauchsverhalten ab. Oder davon, ob Kühlschrank, Waschmaschine & Co. schon einige Jahre "auf dem Buckel" haben und also wenig energieffizient sind.

Gasherd
Auch Kochen wird teurer, wenn der Gastarif steigt - aber die Gaskosten kann man auch auf Sparflamme setzen, indem man den Versorger wechselt.
(Foto/Abb.: Gabi Moisa / Fotolia.com)

So oder so: Sparen kann man immer. Das persönliche Verbrauchsverhalten kann man jederzeit ändern beziehungsweise kontrollieren, beim Wechsel des Anbieters hingegen sieht es beim Gas schon schwieriger aus - denn hier gibt es in vielen Städten und Kommunen (noch) keinen Wettbewerb. In Großstädten wie Berlin messen sich mitunter drei Gasanbieter, wer aber einen neuen Gastarif "auf dem flachen Land" sucht, hat oftmals keinen Erfolg und kann nur auf einen Anbieter zurückgreifen; den Regionalversorger nämlich.

Auch Singles können beim Gastarif sparen

Interessant ist der Umstand, dass selbst Single- oder Zwei-Personen-Haushalte bei einem Wechsel des Gastarifs schon an die 100 Euro oder mehr sparen können. Beim Strom ist eine so hohe Ersparnis eher den verbrauchsfreudigen Familienhaushalten vorbehalten, Singles oder Paare sparen da deutlich weniger. Wenn man dann noch einen Gasanbieter findet, der auf Vorauskasse und Kaution verzichtet, kann man mit Fug und Recht behaupten, ein echtes Schnäppchen gemacht zu haben. Allerdings setzen einige Anbieter sehr wohl auf Zahlungsvoraussetzungen wie Vorauskasse - das macht den Gastarif günstiger, das jährliche Energieentgelt ist aber "auf einen Schlag" weg - und im Zweifelsfall sogar futsch, etwa bei einer Insolvenz eines Anbieters.

Der Wechsel des Gasanbieters ist einfach: Sie müssen nur Ihren alten Zähler ablesen, den Wechselauftrag ausfüllen und anderthalb bis drei Monate warten. Danach sind Sie am neuen Gasversorger angeschlossen. Wenn Sie das nicht machen möchten, können Sie auch bei Ihrem augenblicklichen Gasversorger nachgragen, ob der nicht einen günstigeren Stromtarif für sie hat.

Unser Tipp: Die Gaspreise steigen weiter - jetzt Anbieter wechseln und sparen!