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Stromnetz

Vom Kraftwerk zum Kunden – wie Strom geliefert wird

Das Stromnetz in Deutschland ist mehr als eine Millionen Kilometer lang und vereint Netze mit Höchst- , Mittel- und Niedrigspannung. Wie kommt der Strom von den Kraftwerken zu den Großverbrauchern und Endkunden?

Energieversorgung© mik ivan / Fotolia.com

Damit der Strom auch bei uns zu Hause ankommt, gibt es ein Stromnetz. In Deutschland ist dieses Netz über eine Million Kilometer lang und mit seiner Hilfe, kommt der elektrische Strom vom Kraftwerk in die Haushalte. Das Stromnetz unterteilt sich dabei in vier verschiedene Netzarten mit unterschiedlichen Spannungsebenen, durch die der Strom hindurch muss.

Hochspannungsnetz ist erste Station für den Strom

Zunächst einmal durch ein Netz mit Höchstspannung, in dieses Netz speisen die Kraftwerke den von ihnen produzierten Strom ein. Anschließend geht es über Umspannwerke, in denen die Spannung verringert wird ins Hochspannungsnetz. Mittels der Hochspannungsnetze wird der Strom auf die verschiedenen Regionen Deutschlands verteilt. Danach wird der Strom in sogenannte Mittelspannungsnetze geleitet – natürlich auch wieder über Umspannwerke um die Spannung anzupassen.

Strom geht erst mal an Großverbraucher

Regionale Versorger wie die Stadtwerke, speisen auf dieser Netzebene ihren Strom ein und dieser geht dann zunächst einmal an Großverbraucher, sprich Fabriken, Behörden etc. Diese wiederum leiten den Strom in das Niedrigspannungsnetz und von dort kommt er dann in die Privathaushalte – also zu uns. Neben den Erzeugungsmethoden über Atom- oder Kohlekraftwerke wird Strom übrigens immer häufiger auch aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen.

Für die Lieferung des Stroms und den Ausbau der Leitungen zahlen Stromkunden übrigens Geld. Und das nicht zu knapp: Die sogenannten Netzentgelte machen etwa ein Viertel der Stromrechnung aus.