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Was steht drauf?

So setzt sich die Stromrechnung zusammen

Wie setzt sich die Stromrechnung genau zusammen? Grundpreis, Arbeitspreis, zu zahlender Betrag... was steht sonst noch drauf? Wir helfen Einsteigern, die Stromrechnung ein bisschen besser zu verstehen.

Stromrechnung© Eisenhans / Fotolia.com

Die Stromrechnung kommt einmal jährlich – für jeden Haushalt zu einer anderen Zeit, denn anders als etwa bei der KFZ-Versicherung existieren keine einheitlichen Termine, zu denen Stromrechnungen geschrieben werden. So erhält man die Rechnung meist etwa ein Jahr nach Vertragsschluss.

Alternativ rechnen Stromanbieter bisweilen auch zum kalendarischen Jahreswechsel oder zu unternehmensinternen Fristen ab. Je nach Stromanbieter und Zähler kommt davor noch das Ablesen: Bei manchen Energieunternehmen kann man dies selbst erledigen und einfach online melden. Hat man ein Smart Meter im Keller, läuft der Vorgang sogar automatisch ab.

Grund- und Verbrauchsgebühr auf der Stromrechnung

Der wichtigste Punkt auf der Stromrechnung sind wohl für die meisten die Stromkosten. Diese setzen sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen zahlt man eine fixe Grundgebühr, in die zum Beispiel Betriebskosten des Stromanbieters oder Miete des Stromzählers einfließen. Zum anderen gibt es noch den Arbeits- oder Verbrauchspreis, der pro Kilowattstunde berechnet wird und unter anderem Umweltumlagen und Netzentgelte enthält. Hier spielt es also eine Rolle, wie viele Kilowattstunden im Abrechnungszeitraum verbraucht wurden.

Auf der Stromrechnung findet man neben der Zählernummer, die jeden Haushalt eindeutig identifiziert, in der Regel eine Verbrauchsstatistik, also Zählerstände am Anfang und Ende des Rechnungszeitraumes. Die daraus resultierende Differenz zeigt, wie viel Strom man verbraucht hat. Daraus leitet sich dann der Rechnungsbetrag ab, meist in Grund- und Verbrauchspreis aufgeschlüsselt.

Dann ist noch zu beachten, dass man über das vergangene Jahr hinweg schon einen Abschlag als Vorauszahlung geleistet hat. Je nachdem, ob man mehr oder weniger als erwartet verbraucht hat, erhält man eine Gutschrift oder muss nachzahlen.

Vom Gesetzgeber geforderte Angaben

Neben der eigentlichen Rechnung schreibt der Gesetzgeber noch einige andere Punkte vor, die sich in jeder Stromrechnung wiederfinden müssen. Dabei geht es beispielsweise um die Zusammensetzung des Stromes und die Umwelteinflüsse, die sich aus der Herstellung ergeben. Es müssen sich sowohl die anteilige Zusammensetzung aus Kern-, Kohle- und erneuerbaren Energien, als auch CO2-Emissionen und verursachte radioaktive Abfälle auf der Stromrechnung wiederfinden. Außerdem können Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist aufgeführt werden, zusammen mit dem daraus resultierenden nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt.

Geld sparen durch Anbieterwechsel

Hat man die eigene Stromrechnung schließlich verstanden, bleibt häufig noch die Frage, wie man im nächsten Jahr die Rechnung senken kann. Meist lässt sich durch einen Stromanbieterwechsel viel Geld sparen. Dabei kann man zum Beispiel abwägen, ob man lieber eine geringe Grundgebühr sucht, da man sowieso nicht viel Strom verbraucht, oder ob man eine niedrige Verbrauchsgebühr bevorzugt. Unser Stromvergleichsrechner hilft Ihnen dabei mit einer übersichtlichen Auflistung aller wichtigen Informationen zu den relevanten Tarifen.

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