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Vorbereitungen laufen

Eugal: Entscheidung über Pipeline-Verlauf im 3. Quartal

Wo genau die Gaspipeline Eugal in Brandenburg verlaufen soll, wird voraussichtlich im 3. Quartal des Jahres entschieden. Die Vorbereitungen laufen in mehreren Bundesländern auf Hochtouren, die Rohre sind fast komplett ausgeliefert.

ErdgastransportSymbolbild.© ReinhardT / Fotolia.com

Cottbus - Der Netzbetreiber Gascade kommt mit seinen Vorbereitungen für den Bau der Gaspipeline Eugal durch Ostdeutschland voran, es fehlen aber noch formale Genehmigungen. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe in Cottbus stellte auf Nachfrage in Aussicht, dass es voraussichtlich im dritten Quartal eine Entscheidung zu dem geplanten brandenburgischen Streckenverlauf geben werde.

Laut Gascade Gastransport GmbH laufen die Planfeststellungsverfahren in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern für den Verlauf über Land ebenfalls noch. Von Ende 2019 an soll mit der Pipeline von der Ostsee vor allem russisches Erdgas bis nach Tschechien transportiert werden.

Auslieferung der Rohre bald komplett

Die Auslieferung der im Boden zu verlegenden Rohre war in Mecklenburg-Vorpommern schon seit einiger Zeit abgeschlossen, das Gebiet Brandenburg ist laut Gascade nun auch komplett und in Sachsen soll der Transport Ende August abgeschlossen sein. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein zweiter Schwung Rohre für Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg folgen. Der ist für einen zweiten Strang der Pipeline gedacht, der Ende 2020 verfügbar sein soll.

Anschluss an Nord Stream 2 in Lubmin

Gascade liegt bislang eine Genehmigung für den Bau der Eugal-Erdgasstation in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern vor. Dort soll das Gas aus der Trasse von der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 in die Gascade-Trasse Eugal eingeleitet werden. Die Landpipeline hat eine Länge von etwa 480 Kilometern. Der größte Teil verläuft durch Brandenburg.

Quelle: DPA