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Ersteigert

Ölkonzern DEA sichert sich Fördergebiet im Golf von Mexiko

Im Golf von Mexiko vergibt der mexikanische Staatskonzern Pemex mehrere Fördergebiete für Gas und Öl. Auch ein deutscher Konzern hat sich einen der Blöcke ersteigert.

Erdgas© sss78 / Fotolia.com

Mexiko-Stadt - Die Deutsche Erdoel AG (DEA) will im Golf von Mexiko künftig Leichtöl und Erdgas fördern. Das Unternehmen gewann am Montag gemeinsam mit dem mexikanischen Staatskonzern Pemex die Ausschreibung für ein Fördergebiet von 549 Quadratkilometern vor der mexikanischen Ostküste. "Die Allianz mit der DEA erlaubt es Pemex, Risiken und Erfahrungen zu teilen", hieß es in einer Mitteilung des mexikanischen Unternehmens.

Der Großteil der Fördergebiete kam unter den Hammer

Insgesamt wurden am Montag zehn von 15 ausgeschriebenen Fördergebieten versteigert. In den Blöcken liegen geschätzte Reserven von 1,58 Milliarden Barrel (je 159 Liter) Öl und Äquivalente. In vier Jahren soll mit der Förderung begonnen werden. Auch die russische Lukoil, die italienische ENI und ein Konsortium aus Total und Shell sicherten sich Förderrechte.

Energiereform in Mexiko

Seit einer Energiereform 2013 öffnet Mexiko den zuvor streng regulierten Energiemarkt. Damit sollen frisches Geld und Expertise ins Land geholt werden. Pemex hatte es nach Einschätzung von Experten über Jahrzehnte versäumt, in moderne Technik und Know-how zu investieren.

Quelle: DPA